Kritische Revue des Bauhaus-Jubiläums. Podiumsdikussion

Mit den BAUHAUS LECTURES möchten das Bauhaus-Institut und die Hermann-Henselmann-

Stiftung Forschungsergebnisse zur Real- und Rezeptionsgeschichte des Bauhaus

vorstellen.

Jubiläen können intellektuelle Kräfte und Ressourcen mobilisieren. Was bringt BAUHAUS 100, gibt es neue Erkenntnisse, weiterführende Ideen, wo sind die interessante Kontroversen und Divergenzen dabei, wo der Bezug zur heutigen gesellschaftlichen Situation?
Thomas Flierl im Gespräch mit Wolfgang Holler (Klassik Stiftung Weimar), Annemarie Jaeggi (Bauhaus-Archiv Berlin), Marion von Osten (Bauhaus Imaginistas) und Philipp Oswald (Projekt Bauhaus).

Zur Vortragsreihe:

Das Bauhaus war in Thüringen stets umkämpft. Die Einbettung des neuen Weimarer Bauhaus-Museums am ehemaligen »Gauforum« in das Projekt »Topographie der Moderne« trägt dem Anspruch Rechnung, das Bauhaus nicht auf einen stylischen Markenartikel »Made in Germany« zu reduzieren und massenkultur-touristisch zu musealisieren. Vielmehr gilt es, das Bauhaus in seiner Vielfalt und Ambivalenz sowie in seiner gesellschaftlichen Verortung zu erfassen und in diesem Sinne die es tragende Frage »Wo wollen wir leben?« stets neu zu stellen und zu beantworten. 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Bauhaus Lectures« finden bis Juni 2019 insgesamt zehn Vorträge in Weimar und Berlin statt, sowie eine Exkursion nach Bernau. 

Die Vortragsreihe wird veranstaltet durch das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Planung an der Bauhaus-Universität Weimar und die Hermann-Henselmann-Stiftung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. 

Zum Gesamtprogramm der Vortragsreihe