P12

Materie Neu Denken

 

Der Wert von Gebrauchtem wird an der Bauhaus-Universität Weimar durch die gemeinsame Arbeit von Künstlern, die sich mit einem Fundstück auseinandersetzen, und Umweltingenieuren, die sich mit Infrastruktur für Abfall und Wasser beschäftigen, neu bewertet und hinterfragt. Durch die Auseinandersetzung mit und Versinnbildlichung der ständigen Veränderung und Transformation des Materials gewinnt gebrauchtes Material, das immer noch als Müll, Abfall oder Abwasser bezeichnet wird, eine neue Betrachtungsweise.

In der Erarbeitung setzten sich die Studiereden unter anderem mit folgenden Fragen auseinander: Welche Fundstücke aus der eigenen Biografie und Lebenswelt können in diesem Kontext künstlerisch verarbeitet werden und inwieweit kann selbst das Kunstwerk ökologisch verwertbar bzw. »green« sein? Welchen Standpunkt kann man als Künstler oder Künstlerin einnehmen und welche neuen Fragen können evoziert werden? 

Die daraus entstandene Ausstellung »Materie Neu Denken« zeigt in Rom, Italien, und in Khulna, Bangladesch, künstlerische und wissenschaftliche Werke von 19  Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar. 

Termine

23. bis 26. Februar 2019
Khulna University of Engineering and Technology, Khulna, Bangladesch

17. Mai bis 30. Juni 2019
Sala 1 – Centro Internazionale d’Arte Contemporanea, Rom, Italien

Prof. Dr.-Ing. Eckhard Kraft
Professur für Biotechnologie in der Ressourcenwirtschaft
Fakultät Bauingenieurwesen

Prof. Liz Bachhuber
Professur für Freie Kunst
Fakultät Kunst und Gestaltung

Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong
Professur für Technologien urbaner Stromnutzung
Fakultät Bauingenieurwesen

Kontakt
eckhard.kraft[at]uni-weimar.de